Im neuesten Optaros White Paper „
Unleashing the Power of Open Source Document Management“ wurden die wichtigsten Open Source Document Management Lösungen untersucht. Obwohl als Applikationskategorie schon rund zwanzig Jahre alt, zeigt es sich in den meisten Unternehmen, dass viele grundsätzliche Fragestellungen rund um das Verwalten und Verarbeiten von Dokumenten - transparente und lokationsunabhängige Datenablage, Metadaten-Management, Formatkonversionen, Historisierung, Workflow-Support, integrierte Suche, Archivierung - nur unzureichend unterstützt werden. Mehrspurigkeit, Inkonsistenzen und Fehler in der Abwicklung von Unternehmensprozessen sind die Konsequenz. Die Schlussfolgerungen aus der detaillierten Untersuchung zeigen klar, dass die besten Open Source Lösungen
reif für den Unternehmenseinsatz sind.

Insbesondere die am besten positionierten drei Lösungen Alfresco, Plone und CPS können je nach technologischer Ausrichtung der Unternehmens-IT-Architektur, respektive Präferenzen bezüglich Programmierumgebungen (Java versus Zope) durchaus eine
ernsthafte Alternative zu den bekannten kommerziellen Lösungen (wie Filenet, Documentum, OpenText) sein. In manchen Bereichen, z.B. Unterstützung offener Standards oder Integrationsflexibilität, übertreffen die Open Source Lösungen gar ihre kommerziellen Konkurrenten. Interessierte Unternehmen müssen sich aber bewusst sein, dass die Auswahl und Evaluation von Open Source Lösungen nach einer anderen Vorgehensweise verlangt als der Einkauf kommerzieller Produkte. So ist zum Beispiel ein
Proof of Concept unabdingbar, um die Anwendbarkeit der Lösung im eigenen Umfeld abzudecken. Wer diese „Hürden“ aber erfolgreich bezwingt, wird mit zukunftsweisenden und kostengünstigen Lösungen belohnt, die einfach erweiterbar sind und bezüglich „Total Cost of Ownership“ (TCO) wesentlich
günstiger ausfallen als bisher eingesetzte kommerzielle Lösungen.
Posted by Sebastian Dienstag, März 28, 2006 |
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